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Von VISIONEN und SCHREIB-BLOCKADEN zum FLOW und zurück

Wie aus einer kreativen Rechtschreib-Gestaltung eine Erkenntnis wurde:

 

Wie unschwer zu erkennen ist, heißt dieses Bild, das in einem MAL-PROZESS nach einer einleitenden Meditation entstand:

"WIEDERSTAND".

 

Geübte Rechtschreib-Profis, zu denen ich mich leider nicht zähle, werden sofort den Fehler bemerken.

Das war keine Absicht von mir, hat sich aber zu einem echten Aha-Erlebnis gemausert:

Aus dem anfänglichen Thema

"WIDERSTAND"

ist ein Nachdenken über

"WIEDER - STAND"

haben, wieder Boden unter den Füßen haben, geworden.

 

An dieser Stelle möchte ich in tiefer DANKBARKEIT meiner Tante LEITNER gedenken, die mit Engelsgeduld meine kreativen Ausflüge in die Deutsche Rechtschreibung und Grammatik widerstandslos ertragen und begleitet hat.

 

DANKE

Wo immer du auch bist, meine Liebe begleitet dich.

 

 

Wie diese Web-Seite entstand

 

Im ausgehenden Sonnen-Jahr 2017, in dem viel aufgewirbelt, aber auch aufgeräumt wurde, bin ich, beseelt von dem Gedanken der Jahres- aber auch Lebensbilanz wieder zum Medium der Web-Seiten-Gestaltung zurückgekehrt.

Getragen von der Vision einer neuen, AKTUELLEN Webseite, da ich meine Basis-Webseite roeck-svoboda.at (2017) zwar sehr schön, aber eher fachlich und nüchtern denn als Widerspiegelung meiner derzeitigen Situation empfunden habe. bin ich hier, auf dieser Blog-Seite, der uralten Frage der Menschheit

"WER BIN ICH?"

nachgegangen.

Den Weg, den ich damit beschritten habe, möchte ich hier beschreiben,

einen Weg von chaotischem Durcheinander in meinem Kopf, meinem Herzen, meinem Leben, zur übersichtlichen Ordnung einer Web-Seite.

Da ich ein sehr intuitiver, in Bildern denkender Mensch bin, war als erstes das Bild des weißen Schmetterlings, das du jetzt als Hintergrundbild sehen kannst, vor meinem inneren Auge.

Ich habe gelernt, meinen Innneren Bildern zu vertrauen, nicht nachzufragen, einfach ins Tun zu gehen. Daher habe ich meine zentrale Frage zum Webseiten-Titel gemacht und das Hintergrundbild hochgeladen.

Und voilá! Nach und nach hat sich in ganz kurzer Zeit, etwa in 3 Tagen ein umfangreicher, gut strukturierter Rahmen entwickelt, mit dem mein Herz durchaus sehr zufrieden ist.

Die Liste der interessanten Themen war schnell erstellt, die Blog-Form festgelegt und technisch bezwungen (!!!! war nicht ganz einfach).

Nun konnte es ans Schreiben der Blog-Beiträge gehen. Alles soweit fein!

 

Ja, ja wenn sich da nicht eine totale BLOCKADE eingestellt hätte.

 

Und schon geht mein INNERER DIALOG an.

Also wie weiter? Welches Thema zuerst? Das, nein, doch das!

Nein, vielleicht doch lieber zuerst die Übersicht - Was mich an Selbst-Entfaltungen, Kreativität und ... interessiert.

Ok, nein, passt die Schrift wirklich? Sind die Buchstaben-Abstände harmonisch? Soll ich es doch mit einer anderen Schrift für die Überschriften probieren?

 

HALT - du weichst aus!!!!

Ja, ok. Zurück!

Schreib einfach! Fang einfach an. Versuch in den Fluss des Schreibens zu kommen. Egal ob du es nachher verwenden willst oder nicht!

SCHREIB EINFACH!

 

Ach ja, was hat früher immer so gut funktioniert?

Einfach BESCHREIBEN, was ich gerade WAHRNEHME.

Ich kann den Blog-Artikel ja "unsichtbar" stellen. Klasse. Das hilft.

 

Zweifel werden trotzdem stärker!

Will ich all diese persönlichen, authentischen Gedanken wirklich mit einem Publikum teilen? Was werde ich damit auslösen?

Nochmehr Verurteilungen, ... ? Na wenn schon, auch egal.

Das Wort "Exibitionismus" schwirrt duch meinen Kopf, aber nicht lange.

 

SCHREIB EINFACH!

Bloß nicht zensurieren in der ersten Phase.

Was predigst du immer in den Kreativ-Prozessen?

In der ersten Phase der PRODUKTION bloß aufschreiben, völlig ohne Zensur was Inhalt, Rechtschreibung, Umsetzbarkeit, ... angeht.

Der digitale Schreibkomfort kommt mir da sehr entgegen.

Einfach die Gedanken fließen lassen, nachher ordnen, um die Grammatik kümmern wir uns später.

 

Das hilft - wieder einmal!

Ich schreibe und das ist zumindest ein Anfang.

Seltsam, die Einleitungstexte auf den verschiedenen Unterseiten sind ja auch geflossen. Nur das Eigentliche, das ich mit dieser Seite bewirken wollte, in mir zu ordnen, wer ich JETZT bin, mir über meine Ideen, Gedanken, Gefühle, Wünsche, ... klar zu werden, ist schwieriger als ich ursprünglich dachte.

Und dann diese auch offen mit den Menschen zu teilen, die mir wichtig sind, die vielleicht schon TEILE von mir kennen oder zu kennen glauben, das ist wahrlich kein leichtes Unterfangen!

 

Aber es funktioniert.

Meine 10 Finger jagen über die Tastatur wie in alten Zeiten. Schön! Ich genieße es.

Schon geht der ZWEIFEL in die nächste Runde.

Macht das auch Sinn, was ich hier schreibe? Egal.

Es fließt! Das ist mir jetzt genug!

 

Vielleicht geht es dir auch manchmal so.

Da ist eine Vision, sie beginnt sich fast wie von selbst umzusetzten und plötzlich ist Schluss, alles wie abgeschnitten.

Nenn es vielleicht eine PRÜFUNG, ob du das JETZT wirklich willst, was du gerade im Begriff bist zu tun.

Vielleicht ist nicht der richtige Zeitpunkt, das nicht die richtige Form.

Vielleicht ist der INNERE SCHWEINEHUND, der Zweifler, aufgewacht, will deinen Erfolg verhindern, weil es bequemer ist im (stillen) Kämmerchen darüber zu jammern, dass die großartigen Potentiale nicht gelebt werden.

Ach, wer weiß das alles schon.

 

Wird es Gegenstimmen, Angriffe, hoffentlich konstruktive Kritik geben?

Ja, möglicherweise, vielleicht, sicher - totsicher!

Na und!

Die Frage ist doch einzig und allein:

 

Bist DU JETZT bereit,

dich in dieser Form

in all DEINEM POTENTIAL,

aber auch in all DEINER VERLETZLICHKEIT

zu zeigen???

 

JA!

Na, dann los!

 

Ich lade DICH ein, mich auf diesem Weg zu begleiten.

Über ein FEEDBACK im Kommentar unten, per Mail oder ... würde ich mich freuen.

 

Übung: MORGEN-SEITEN

Wer noch keine oder wenig Erfahrung mit dem Schreiben hat, oder vielleicht auch ein wenig eingerostet ist, könnte Freude an den Morgenseiten haben, die Julia Cameron in ihrem Buch "Der Weg des Künstlers" beschrieben hat.

Du brauchst einfach Papier und Bleistift und den Willen jeden Morgen über einen längeren Zeitraum mindestens 2 A4-Seiten mit deinen Gedanken zu füllen.

Ohnen jeden Anspruch auf Rechtschreibung, sinnvollen Inhalt oder gar künstlerischen Ausdruck.

Schreibe einfach, was dir durch den Kopf geht!

Z.B.: Irgendwie finde ich diese Übung komisch, aber ich wollte schon immer mals schreiben und wer weiß ...?

Eigentlich bin ich noch zu müde zum Schreiben. Was soll das schon bringen?

Die Aufsätze in der Schule ... welch ein Graus. Die Lehrerin ...

Aber ich wollte doch immer schon ...

 

Und so weiter und so weiter.

VIEL FREUDE DAMIT1

 

Alles Liebe bis zum nächsten Mal und einen schönen Tag

eure

Waltraud

 


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